Montag, 21. Dezember 2009

Nikolaus














unsere weihnachtliche Wand:D




noemi mit Jael und Salome













Am 6. Dezember haben Noemi und ich, weil Nikolaus war, mit den Missionarskindern bei uns Gritibaens gemacht, hab die vorher noch nicht gekannt, aber Noemi als Schweizerin kann die ganz toll machen.
Abends gabs dann fertige Gritibaens mit Marmelade und Nutella (vielen vielen Dank Verena, ich geniess es immer so arg, wenn wir Nutella essen!!:D), Mandarinen und sogar Lebkuchen aus der Schweiz:D







Wasserflugzeug



Pucallpa











in dem Haus mit dem roten Kreuz oder eher strich wohnen wir










Frueh morgends konnten wir mal mit dem Wasserflugzeug mitfliegen, des war echt toll. Die Flugzeuge gehoeren Amerikanern der Nachbarmission SAM. Mit ihnen fliegen Indianerfamilien hierher oder in den Stamm zurueck. Viele reisen auch mit der Lancha, das sind Transportboote, und sind manchmal auch eine Woche unterwegs. Der Stamm der Shipibos z.B. lebt hier in vielen Doerfern in der Naehe, zu einem von diesen Doerfern von ihnen braucht man mit dem Flugzeug eine viertelstunde, mit dem Boot dagegen 18 Stunden. Wir sind von der Cocha aus gestartet, es paaen mit Pilot 6 Personen ins Flugzeug. Im dichten Wald konnte man noch Linien erkennen, aehnlich wie die Jahresringe bei Baeumen, da der Ucayali mit der Zeit seinen Lauf aendert und die Kurven anders aussehen. Es war toll, die Station und Pucallpa mal von oben ankucken zu koennen und am Horizont konnte man schon Brasilien sehen.

Essen =)



Dianas Gugelhupf-Curry-Ananas-Bananen-Mango-reis




Letzte Woche hat die Familie Velasquez Pachamanca im Erdloch gemacht, das ist Huhn mit Kartoffen, Suesskartoffeln, und Mais.










Was etwas aufwendig ist aber unheimlich gut schmeckt ist Camu Camu- Saft, da muss man die Beeren erst alle einzeln ausquetschen aber die Muehe lohnt sich und ich lieb die Farbe!



Hab noch selten so riessige Ananas gesehen, die schmecken wie die anderen Fruechte unheimlich gut


Pomerosas!



schoko-FLAN ist des neue Liebelingsessen zum DVD gucken von Noemi und mir. An was man sich erst mal gewoehnen muss, ist, dass es Milch nur als Milchpulver zum anruehren gibt.



Beim Mango-Marakuja-Marmelade machen, war bissle e sauerei

cocha



Felix springt von der Insel






ein Regenschauer



Cocha abends



Judith mit Blume






Auf dem Weg zur Cocha


Jetzt faengt so langsam die Regenzeit an und man merkt schon deutlich, dass die Cocha wieder so steigt, dass man darin schwimmen kann. Am Wochenende oder abends kann man dann mit dem Fahrrad, oder mit dem Auto fahren oder zu Fuss die 4km zum See laufen und dort bisschen faulenzen und schoene Sonnenuntergaenge ankucken. Was ich jetzt mitbekommen hab ist, dass da auch Krokodile und Piranhas drin leben, der Felix ist letzt beim Fischen von einem Piranha gebissen worden, ich bis jetzt noch nicht =)


Samstag, 12. Dezember 2009






bewohner unseres hauses, unsere treue vogelspinne sitzt jeden tag an unserem fenster









Samstag, 5. Dezember 2009

affen!!







Maren mit der monstermango







Das tolle ist, dass jedes Haus hier einen Garten mit Baumen hat, wo man so viel Essen kann, wie man will, bei uns stehen Grapefruitbaeumchen, Mango- und Pomibaume, Pomerosas sehen aus wie Radieschen und schmecken aber suess und auch sonst darf man sich bedienen bei Mandarinen, Bananen und Kokosnuessen. Tabita, ein Missionarskind ist auch schon mit ihrer Machete gekommen und hat gemeint wir koennten wir jetzt eine Palme faellen, um Palmherz zu essen, erst dachten wir, wir koennen ja nich einfach so eine faellen, aber sie hat gemeint, wenns bei uns aufm Grundstueck steht koennen wir mit machen was wir wollen. Das haben wir dann auch gemacht (also sie hat sie fuer uns gefaellt )und es hat voll gut geschmeckt.















Cashibo










































ist es schon sehr lange her, dass ich das letzte Mal etwas von mir hoeren hab lassen, aber in den letzten paar Wochen war so viel los und die Tage gingen so rasend schnell rum. Wir sind jetzt schon fast 4 wochen in cashibo und ich kanns nicht fassen, dass schon bald weihnachten ist. Am 10. November sind wir mit dem Flugzeug nach Pucallpa geflogen und am Ende konnte man unter sich fast nur noch Wald mit ein paar wenigen Huetter sehen. beim Aussteigen hatte man echt des Gefuehl jemand wuerd einen mit einem grossen Foen anfoehnen und ich war froh, dass ich schon eine kurze Hose anhatte:)

Ich wohn jetzt zusammen mit Noemi aus der Schweiz, sie ist so alt wie ich und macht ein Praktikum fuer 7 monate. Die ersten Tage waren schon sehr ungewoehnlich, dass man im November hier wie das ganze Jahr tagsueber zwischen 30 und fast 40 Grad hat und es ziemlich feucht ist, nachts der Gerauschpegel ( ich haette nicht gedacht, dass Grillen so laut sein koennen) und ueberhaupt die Tiere und die Pflanzen, die hier wachsen, echt unheimlich schoen. Neben Affen, Papageien und riessigen Schmetterlingen lebt hier auf der Station noch anderes eher unbeliebtes Getier wie Beutelratten, opposums oder Moskitos. Aber mittlerweile hat man sich an Handgrosse Vogelspinnen und Monsterkakerlaken im Zimmer und Froesche im Klo schon ziemlich gewoehnt :) Und die Geckos, die bei uns im Bad leben und einen riessen Dreck machen, sind trotzdem meine Freunde weil sie sehr viel Fliegen fressen. und hier ein paar bilder von unserm holzhausschen



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